Dienstag, 22. April 2014

Nicole Becker wechselt zur BMA

Von unserem Redaktionsmitglied
Detlef Peter Jotzeit
Ahlen (at). In den vergangenen Monaten hat es in den Reihen der CDU mehrfach Querelen gegeben, die personelle Konsequenzen nach sich zogen. Dazu gehörte unter anderem der Rücktritt von Nicole Becker im November 2013, die nach Streitigkeiten mit dem Stadtverband entnervt das Handtuch geworfen hatte. Bis dahin war sie Vorsitzende der CDU-Ortsunion Süd, Beisitzerin im CDU-Stadtverband, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Frauenunion, Beisitzerin der CDU-Kreisunion sowie auf Landes- und Bundesebene in der CDA aktiv. Jetzt ist Nicole Becker der Bürgerlichen Mitte Ahlen (BMA) beigetreten.
„AT“: Sie sind kürzlich der BMA beigetreten. Warum?
Nicole Becker: Nachdem ich im vergangenen Jahr die CDU verlassen hatte, habe ich bei mehreren Parteien/politischen Gruppierungen angeklopft und/oder reingeschnuppert. Bei der BMA hatte ich direkt das Gefühl, aufgehoben zu sein und in Ahlen für Ahlen etwas bewegen zu können.
„AT“: Da Sie nach der Nominierung der Kandidaten für den Stadtrat bei der BMA eingetreten sind, können Sie nicht für ein Mandat kandidieren. Wie sieht Ihre politische Zielrichtung aus?
Nicole Becker: Ob ich ein Mandat im Rat habe oder nicht, ist bei der BMA zweitrangig. Da die Fraktionssitzungen offen abgehalten werden, kann ich dort zu jedem Thema meine Meinung äußern.
„AT“: Wie stehen Sie heute zur CDU?
Nicole Becker: Ich bin nach wie vor ein Fan von Angela Merkel. Ich kann nicht auf einmal alles schlecht finden, was ich einmal für gut befunden habe. Mein Ausstieg aus der CDU war aufgrund von Querelen im Ahlener Stadtverband. Diese Entscheidung hatte nichts mit der Landes- oder Bundespolitik zu tun.
„AT“: Wo und wie werden Sie den Wahlabend am 25. Mai verbringen?
Nicole Becker: In erster Linie hoffe ich, dass die Bürger von Ahlen erkennen, dass sich die BMA für deren Belange einsetzt und wir von der BMA ein tolles Wahlergebnis in Ahlen feiern können. Aber natürlich werden mich auch die Wahlergebnisse der Landrats- oder Europawahl interessieren.

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